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08.02.2013 - H1 (Spezial): Mazurs Mischung macht's



Nimmt Kurs Richtung Verbandsliga: Halterns Trainer Frank Mazur.
Mehrere wenig erfolgreiche Versuche, zurück in die Verbandsliga zu gelangen, hat der HSC Haltern/Sythen in der jüngeren Vergangenheit bereits unternommen. Jetzt scheint es, als könnte das Unternehmen Aufstieg endlich von Erfolg gekrönt sein.

31:1 Punkte sprechen eine deutliche Sprache. Aber ausgerechnet der Mann, mit dem der sportliche Aufschwung verbunden ist, der traut dem Braten noch nicht: Trainer Frank Mazur. „Wir sind erst am Ziel, wenn alles auch rechnerisch sicher ist.“

Seit ein-einhalb Jahren ist der frühere Bundesliga-Spieler nun als Trainer im Schulzentrum tätig. Geht’s nach Verein und Frank Mazur selbst, können noch ein paar Jährchen dazu kommen. Am Wochenende wurde die weitere Zusammenarbeit mit dem heute 48-Jährigen und seinem verlängerten Arm auf dem Platz, im Rahmen eines Team-Frühstücks besiegelt. „Das war kein großer Akt“, räumt Mazur ein. „Und die Zusage gilt unabhängig davon, in welcher Liga wir nächste Saison spielen werden.“ Was das eigentlich Verwunderliche hinter der Meldung ist.

Dass sich der HSC jetzt noch die Butter vom Brot nehmen lassen wird, ist zwar kaum zu vermuten. Frank Mazur aber warnt: „Wie war das noch mit den Pferden und der Apotheke?“ Am 10. März werde man vielleicht mehr wissen.

Dann, wenn das Rückspiel beim ärgsten Verfolger HC Westfalia Herne gespielt ist. Wenn die aktuelle Saison eines zeigt, dann, dass offenbar Haltern (31:1), Herne (28:4) und TuS Bommern (27:5) in einer eigenen Liga spielen.

So sieht es auch Frank Mazur: „Viel wird von den Dreien keiner mehr liegen lassen.“ Umso wichtiger sei es damit, die unangenehmen Pflichten zu lösen. „Welper, Dortmund-Süd oder das Spiel in Ickern: Es gibt noch genug unangenehme Aufgaben“, sagt der Übungsleiter aus Datteln.

Das Kreispokal-Viertelfinale gegen den SV Westerholt sieht der Trainer als netten Vertreib, um im Fluss zu bleiben. „Unsere Priorität liegt nun mal nicht auf dem Pokal“, sagt er. Krasser könnten die Gegensätze indes nicht sein. Hier der in dieser Saison unbesiegte Landesligist, dort der Verbandsligist, der seine Ambitionen frühzeitig begraben musste und der nun um die Gunst der eigenen Anhänger buhlt, die zuletzt wenig amüsiert waren von den Leistungen des SVW.

Sollte Haltern im nächsten Jahr tatsächlich wieder nach vier Jahren Abstinenz in der Verbandsliga antreten, die Mannschaft sollte sich schnell zurecht finden. Sagt Frank Mazur: „Wir haben hier eine gute Mischung, das Team besitzt Potenzial.“

"Kann meine Strategien besser umsetzen"

Vor allem, so sagt es der Dattelner, habe man aus der Vergangenheit gelernt. Frank Mazur: „Letzte Saison hatte ich zum Teil nur vier, fünf Leute im Training, jetzt nie weniger als zehn. Da kann man seine Strategien natürlich besser umsetzen. Früher hat es vielleicht einen Hauch Egoismus in der Mannschaft gegeben, das ist aber definitiv vorbei. Das wichtigste aber ist Vertrauen. Und das will ich nicht nur mit Worten, sondern auch mit Taten beweisen.“

Ob die 18-Jährigen Benjamin Schrief, Rico Robert oder Lukas Schulte-Lünzum, sie sind längst etabliert. „Alle spielen bei mir mehr als nur fünf Minuten“, sagt Mazur. Zusammen mit Routiniers wie Markus Engberding, Felix Albers oder Christian Drüppel ist dem Trainer eine erstaunliche Mischung gelungen.

So erstaunlich, dass neben dem Remis im Spitzenspiel gegen Bommern sein Team nur einmal zu kämpfen hatte, nämlich beim 28:26 gegen eine verstärkte Ahlener SG II.

Was für den Trainer bei aller Freude über den glatten, aber „nicht überraschenden“ Saison-Verlauf ein wichtiger Finger-Zeig war. Mazur: „Durch sind wir damit noch nicht.“ (Olaf Krimpmann)


(Recklinghäuser Zeitung, Online-Ausgabe 05.02.13)


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