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23.04.2013 - H1 (Porträt): Felix Albers geht nach 23 Jahren



Felix Albers wird den HSC am Saison-Ende verlassen. (Foto Schulte-Lünzum)
Beim HSC Haltern/Sythen mischt sich mitten in die Aufstiegs-Euphorie auch ein wenig Wehmut, denn am Samstag wird Felix Albers zum letzten Mal in einem Heimspiel das HSC-Trikot tragen. Der Verein verliert damit eines seiner prägendsten Gesichter.

Einmal HSC, immer HSC – dieses Motto galt bislang auch für Felix Albers. 23 Jahre lang spielte er ununterbrochen für seinen Heimat-Verein. 1990, als Albers zum ersten Mal sein Trikot überstreifte, hieß der noch HSG 77 Haltern/Sythen. Erst zwei Jahre später folgte die Umbenennung.

Schon damals war Felix Albers eines der auffälligsten Halterner Handball-Talente. Besonderes Merkmal: seine Schnelligkeit, die recht zügig auch zu einer taktischen Variante wurde. „Ich habe etwas vorgezogen gespielt. Wenn wir den Ball erobert hatten, bin ich losgerannt und habe den langen Pass bekommen“, erinnert sich Albers, der damals fast immer zweistellig traf – und dem HSC trotz vieler Angebote immer treu blieb.

Den Sprung in die erste Herren-Mannschaft vollzog Albers noch als A-Jugendlicher. 2001 schnupperte er als 18-Jähriger sogar schon Oberliga-Luft. Der Respekt vor den alten Haudegen in der Mannschaft war aber groß. „Von Spielern wie Marc Huthoff oder Gregor Spiekermann habe ich eine Menge gelernt. Die Umstellung vom Jugend- auf den Herren-Bereich war schon extrem.“

Trotzdem war Albers schnell ein Leistungsträger in einer Mannschaft, in die immer mehr junge Spieler drängten. Die schönsten Jahre erlebte Albers unter Trainer Kay Sparenberg, mit dem 2007 der Aufstieg in die Oberliga gelang. „Da waren viele junge Leute wie Markus Engberding, Stefan Redemann oder Andi Berheide dabei. Hinzu kamen ein paar Routiniers, die Mischung stimmte einfach“, erzählt Albers.

Das Abenteuer Oberliga war nach nur einer Saison wieder beendet, doch die Erinnerungen an Spiele vor mehreren hundert Zuschauern möchte Albers nicht missen. Ganz im Gegensatz zu der folgenden Saison, in der der HSC Haltern in die Landesliga abstürzte: „Keine schöne Zeit, aber das gehört zum Sport dazu.“

Genau wie die schweren Verletzungen, die sich durch seine Laufbahn ziehen. Zuletzt ließ ein Achillessehnen-Riss sogar ein Karriere-Ende befürchten, doch Albers kämpfte sich zurück und hat vor allem nach der Winter-Pause wieder zu alter Stärke gefunden. Den Verein, seinen HSC Haltern/Sythen, wird er dennoch nach dieser Saison verlassen. Aus sportlichen Gründen.

„Ich möchte noch mehr Spielzeit bekommen. Deshalb gehe ich zur PSV Recklinghausen“, sagt Albers. Der Verbandsligist suchte bewusst einen Spieler mit Erfahrung, der eine junge Mannschaft führen kann – ein Anforderungs-Profil, das perfekt zu Felix Albers passt. Er freut sich auf eine neue Herausforderung – und das Wiedersehen mit dem HSC in den Liga-Spielen der kommenden Saison.

„Es wird bestimmt komisch sein, gegen seinen Heimat-Verein und die besten Freunde zu spielen“, glaubt Albers. Seine alten Team-Kollegen sollten sich aber nicht darauf verlassen, dass er sich zurückhält – und auf die langen Pässe in die Spitze aufpassen.


(Halterner Zeitung, Online-Ausgabe 22.04.13)

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