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News - Herren


18.04.2013 - H1 (Pokal): Mazur-7 gelingt die General-Probe vor der Meisterschaft



Beim HSC überwiegt nach dem Pokal-Sieg eindeutig die Freude! (Foto: Biene Hagel)
HSG Schalke 04/96 – HSC Haltern/Sythen 28:33 (17:20)

Es gibt Pokalsieger, die sich schon doller gefreut haben. Aber das Spiel am Mittwoch-Abend war für den HSC Haltern-Sythen eh nur eine General-Probe für das kommenden Wochenende – wenn überhaupt. „Wir wollen das dicht machen am Samstag“, sagte Frank Mazur, der Trainer des ungeschlagenen Tabellenführers der Landesliga-Staffel 3, nach dem 33:28 (20:17)-Erfolg im Pokal-Finale des Kreises Industrie beim Liga-Rivalen HSG Schalke 04/96. „Wir wollen nichts auf die lange Bank schieben.“ Und das bedeutet wohl für den HSV Herbede, der am Samstag (20. April, 19.30 Uhr) in der Horst-Schwartz-Halle Gastgeber sein wird und Punkte für den Klassenerhalt braucht, dass der HSC voller Entschlossenheit nach Witten kommen wird. Obwohl Routinier Christian Drüppel mit einem Augenzwinkern vorgeschlagen hat, bereits auf dem Hinweg eine Planwagen-Fahrt zu machen.

Es war ein Spiel, in dem es zwar für beide Mannschaften um den Pokal und die damit verbundene Qualifikation für die 1. Pokal-Runde des Handball-Verbandes Westfalen ging; es war aber eine Partie, die für die Schalker, die in der Landesliga auf Rang 4 stehen und sich bereits in der Hinrunde aus dem Titel-Rennen verabschiedet haben, eine größere Bedeutung hatte. Das war auch nicht zu übersehen – ein Blick Richtung Bänke in der Anfangsphase genügte schon: Während Ralf Anischewski ständig in Bewegung war, machte sich sein Gegenüber Frank Mazur, der auf seinen spielenden Co-Trainer, den ehemaligen Bundesliga-Kreisläufer Frank Habbe, verzichtet hatte, einen anscheinend gemütlichen Abend. „Wir haben das ja auch in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht“, sagte der Halterner Coach.

Ob er ein bisschen Spaß daran hatte, dass die Schalker verzweifelt nach einer Deckungsformation suchten, die das Angriffsspiel des HSC hätte unterbinden, ja zumindest ein bisschen einschränken können? „Wir haben gar nicht verteidigt“, sagte HSG-Trainer Ralf Anischewski und gab auch zu, ob des Auftritts seines Teams ein bisschen traurig zu sein. Zunächst hatte er es mit einer 6:0-Formation versucht, dann mit einer 5:1-Abwehr. Nachdem beides nichts gebracht hatte, wiederholte sich das Spielchen noch einmal bis zur Pause – erst 6:0, dann wieder 5:1 mit Heiko Brandes auf der vorgezogenen Position. Funktioniert hatte nichts, weil es der in der ersten Halbzeit überragende Alexander Mazur aus dem Rückraum machte oder die Halterner, wenn die Schalker offensiver deckten, ständig zum Kreis durchstachen.

Ralf Anischewski: „Wir wollten nicht hart, aber aggressiv decken“

„Wir haben auch noch ein, zwei Dinge für das Spiel am Samstag in Herbede ausprobiert“, sagte HSC-Trainer Frank Mazur. „Und die haben gut funktioniert.“ Allerdings ärgerte sich der ehemalige Bundesliga-Spieler auch, weil sich nämlich kurz vor dem Ende Julian Schrief verletzt hatte; der Linkshänder war umgeknickt. „Deshalb wollten wir ja auch nicht zu diesem Termin spielen, sondern verlegen“, sagte Frank Mazur. Das Pokal-Finale also nach der Meister-Feier bestreiten. Doch bis auf diesen Schrief-Wermutstropfen lief es in Gelsenkirchen nach Wunsch. „Wir wollten locker spielen, Spaß haben und nicht mit der letzten Konsequenz agieren, keinem Ball hinterherhechten.“ Das brauchten sie auch nicht, weil die HSG Schalke 04/96 ihre Möglichkeiten an diesem Abend nicht ausschöpfte.

„Genau da, wo du einen Zweikampf gewinnen musst, haben wir immer verloren“, sagte Schalkes Trainer Ralf Anischewski, der jedoch auch die Klasse des designierten Verbandsliga-Aufsteiges neidlos anerkannte. „Die spielen schon einen guten Ball“, sagte er und war von der ersten Halbzeit, die Alexander Mazur auf dem Schürenkamp-Parkett hingelegt hatte, richtig angetan, um nicht zu sagen begeistert. „So einen Tag hat er aber auch nur dreimal in der Saison, und heute war so ein Tag“, sagte Ralf Anischewski. In der ersten Halbzeit hatte das Rückraum-Ass des HSC Haltern-Sythen acht seiner neun Würfe im HSG-Kasten versenkt. Als Grund dafür sah der Schalker Coach aber auch die fehlende Portion Biss bei seinem Team. „Wir wollten nicht hart, aber aggressiv decken“, sagte er und war von der Tatsache, die erste Halbzeit ohne eine einzige Zeitstrafe überstanden zu haben, überhaupt nicht angetan.

Frank Mazur über Jan Siemes: „Warum soll er am Samstag nicht anfangen?“

Nachdem Jens Rosenbaum die HSG 04/96 zum ersten und letzten Mal in Führung geworfen hatte (1:0), führte Trainer-Sohn Alexander Mazur den Primus der Landesliga-Staffel 3 in die Spur und zu einem Drei-Tore-Polster zur Pause (20:17), obwohl die Halterner zwischenzeitlich auch schon mal auf vier Tore weggezogen waren. Für die Schalker und deren Trainer Ralf Anischewski war dies ein Rückstand, der den Traum vom Kreispokal noch nicht verbat. Zumal wie schon in der ersten Halbzeit auch in der zweiten Hälfte Jens Rosenbaum der Mann des ersten Tores war und die Gastgeber somit auf 18:20 heranbrachte. Aber es folgten dann lange 13 Minuten, in denen den Schalkern nur noch zwei mickrige Trefferchen gelangen. So führte der HSC nach einer Dreiviertelstunde mit 24:20, und die HSG schaffte es überhaupt nicht, die Halterner auch nur ein kleines bisschen in Verlegenheit zu bringen.

Immer und immer wieder erlaubte sich das Anischewski-Team gravierende Patzer. Gerade auch im Überzahl-Spiel, das die Schalker nur sehr schwach vortrugen. „Gar nicht“, sagte Ralf Anischewski sogar, „weil wir sofort die Eins-gegen-eins-Entscheidungen genommen haben.“ Und weil sie ständig an Halterns Nummer 99 scheiterten. Torwart Jan Siemes gab eine Empfehlung für einen Platz in der Start-Sieben in Herbede ab. „Er hat gut gehalten“, sagte auch Halterns Trainer Frank Mazur. „Warum soll er am Samstag nicht anfangen?“ Zumal Rico Robert – Halterns Nummer eins mit der 21 auf dem Rücken – Knie-Probleme hat und deshalb in Gelsenkirchen gar nicht eingesetzt worden ist.

Zwar verkürzte Linkshänder Heiko Brandes den Schalker Rückstand noch einmal auf drei Treffer (21:24), aber Felix Albers und zweimal Alexander Mazur sorgten dafür, dass die Halterner auf 27:21 davonzogen und die Frage nach dem Nachfolger des Verbandsligisten SV Westerholt spätestens in der 50. Minute geklärt war.

HSG Schalke 04/96: Sinkovec (1.-14., 42.-60), Heine (14.-42.) – Rosenbaum (11/5), Fink, Brandes (2), Singh Toor (1), Becker, Goldyn (3), Anischewski, Krabusch (5), Linke (5), Winkler (1), Möller.

HSC Haltern/Sythen: Giera (1.-23.), Siemes (23.-60. und bei einem 7m), Robert (n. e.) – T. Herrmann (1), L. Herrmann (1), Schulte-Lünzum (1), Engberding (4), Schrief (7/1), Albers (5), Drüppel (3), Mazur (11).


Foto-Strecke zum Kreispokal-Finale Schalke - Haltern


Bild-Bestellungen in hoher Auflösung sind bei Biene Hagel möglich (biene@whp-online.de)


(webRedaktion whp-online, 17.04.13)

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