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News - Herren


08.04.2014 - H1 (Spezial): Haltern packt Hamm ein zweites Mal



Einmal mehr kaum zu bremsen war Alex Mazur. Dem Top-Shooter der Verbandsliga gelangen gegen den Primus wie schon im Hinspiel 12 Treffer. (Foto: Biene Hagel,
whp-online)

HSE Hamm - HSC Haltern/Sythen  25:28 (12:14)

Die HSE Hamm kann den HSC Haltern/Sythen nicht bezwingen! Der Aufsteiger aus der Seestadt entschied in dieser Saison auch das zweite Aufeinandertreffen mit dem Oberliga-Absteiger für sich. Das Team von Trainer Frank Mazur setzte sich am Samstag-Abend beim Spitzenreiter durch und hat das Rennen in der Verbandsliga-Staffel 2 bei nun nur noch 2 Punkten Rückstand wieder spannend gemacht.

 

„Ich bin super stolz auf die Mannschaft, weil wir von Anfang an richtig Gas gegeben haben. Wir sind richtig gut aus dem Rettich gekommen“, sagte der HSC-Trainer. „Jetzt haben wir zweimal gegen den designierten Aufsteiger gewonnen. Also: Super-Leistung, alles super.“ Und es gibt auch wieder Halterner Hoffnung: Die Hammer müssen nämlich nach der Osterpause beim heimstarken Tabellen-dritten OSC Dortmund (Samstag, 26. April, 19.30 Uhr) antreten, der in dieser Saison erst einmal in der Sporthalle Hacheney verloren hat.

Als der Schluss-Pfiff ertönte, gab es ein klassisches Bild: Die Glücklichen, die Halterner, hüpften im Kreis und sangen „Auswärtssieg, Auswärtssieg!“. Die Unglücklichen, die Hammer, ließen die Köpfe hängen und saßen ein wenig konsterniert auf ihrer Bank. „Was soll ich sagen?“, fragte deren Trainer Christof Reichenberger. „Natürlich sind wir alle niedergeschlagen und enttäuscht. Wir wollten es heute richten, wollten die Tür weit aufmachen, damit wir den fehlenden Punkt in den nächsten drei Spielen dann holen.“ Doch diesem Plan erteilte der HSC Haltern/Sythen, der bei Punkt-Gleichheit wegen des besseren direkten Vergleichs die Nase vorn hätte, ganz schnell einen herben Dämpfer.

Das, was das Mazur-Team hinlegte, kann man getrost als Traum-Start bezeichen: Zweimal Timo Herrmann von der Rechtsaußen-Position, Julian Schrief von der Siebenmeter-Marke und aus dem Rückraum sowie der einmal mehr glänzend aufgelegte Trainer-Sohn Alexander Mazur hatten für eine Halterner 5:0-Führung gesorgt. „Vielleicht sind wir zu verkrampft ins Spiel gegangen“, mutmaßte HSE-Coach Christof Reichenberger, dessen Team dann auch lange brauchte, um wieder auf Tuchfühlung zu kommen. „Wir haben nicht nachgelassen, auch wenn wir ein bisschen geschwächelt haben“, erklärte später HSC-Trainer Frank Mazur.

Bis zum 7:12 hatte das Fünf-Tore-Polster der Halterner gehalten, ehe sich die Hammer dank Routinier Dainius Skarbalius aus dem Rückraum und Rechtsaußen Phil Schrage erstmals nach dem 2:5 wieder auf drei Treffer herangekämpft hatten. „Die konnten ja immer wieder von der Bank kommen, das haben wir nicht gehabt“, sagte Frank Mazur, dessen Mannschaft eine Zwei-Tore-Führung in die Pause rettete.

Haupt-Garant dafür war der Mann zwischen den Pfosten, war Daniel Lüger. „Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen. Der bessere Torwart war ganz klar bei Haltern. Der hat viele Bälle auch frei durch gehalten hat“, erkannte HSE-Coach Christof Reichenberger die Leistung des HSC-Keepers neidlos an. In der Schluss-Phase der ersten Hälfte entschied Daniel Lüger gleich zwei 1:1-Duelle für sich, als er den Ball nach dem Gegenstoß von Dennis Richter sowie von Tobias Lodenkemper, der frei vom Kreis abgezogen hatte, parierte. „Das war natürlich eine riesige Torhüter-Leistung von Daniel Lüger“, lobte auch Frank Mazur.

Kurz nach Pause war das Spiel wieder völlig offen, nachdem Dennis Richter und Justin Black für die HSE zum 14:14 ausgeglichen hatten. Und auch das dritte Tor des zweiten Abschnitts ging auf das HSE-Konto: Phil Schrage sorgte für die erste und einzige Hammer Führung des Abends: 15:14 . Doch in der Folge erkannte deren Trainer Christof Reichenberger einmal mehr, dass „unser Problem im Angriff halt war, dass wir viele Bälle liegen gelassen haben“. Und so wurde aus dem 15:14 ein 15:17 und aus dem 16:17 ein 16:20. Harald Scherer, Alexander Mazur und Julian Schrief hatten mit diesem zweiten 3:0-Lauf innerhalb kurzer Zeit für die Halterner 4-Tore-Führung nach knapp 41 Minuten gesorgt – und einen erneuten Torwart-Wechsel bei der HSE Hamm ausgelöst. Jannik Presch kehrte zurück für Veit Lichtenegger.

Deshalb war HSC-Trainer Frank Mazur auch rundum zufrieden. „Meine Leute haben sich super in der Deckung verhalten, im Angriff diszipliniert agiert und die Sachen gut rausgespielt“, sagte er. „ Auch die Abwehr-Leistung stimmte, wenn wir mal 6:0 und mal 5:1 gespielt haben. Da ist Hamm nie so richtig mit klargekommen.“ Und dahinter stand ja auch noch, Sie wissen schon: Daniel Lüger. Dessen Vorderleute setzten sich dann nach ihrer 17:20-Führung dank der Tore von Kreisläufer Jan Richter, Harald Scherer per Gegenstoß sowie Alexander Mazur von der Siebenmeter-Marke sogar auf sechs Treffer ab – 17:23.

Was tun? HSE-Trainer Christof Reichenberger nahm eine Auszeit, etwas mehr als 13 Minuten waren ja noch zu spielen, und somit war auch noch etwas möglich. Und nachdem Dainius Skarbalius seinen Siebenmeter gegen Rico Robert verwandelt und Phil Schrage gegen Daniel Lüger getroffen hatte, keimte Hammer Hoffnung auf. Nur noch mit einem Tor hinten. 24:25. Doch es blieb bei dieser Hoffnung. „Am Ende hatten wir keine Zeit mehr nachzudenken, da muss ich dann auch mal Vollgas geben“, erklärte HSE-Trainer Curry Reichenberger. „Wir verschießen dann, als wir wieder dran sind, zwei von linksaußen und einen aus dem Rückraum, und dann war die Messe gelesen.“ Alexander Mazur, der anschließend noch vom Punkt an Veit Lichtenegger gescheitert war, und Harald Scherer hatten den Halterner Sieg endgültig in trockene Tücher gewickelt.

Aber: Nach wie vor haben die Hammer ein Zwei-Punkte-Polster und die besten Karten auf dem Weg zurück in Oberliga in der Hand. Aber das bedeutet jetzt auch, dass „es bis zum letzten Spieltag eben spannend bleibt“, sagte Christof Reichenberger. „Wir werden uns jetzt auf den OSC vorbereiten, da haben wir hier auch nur mit einem Tor gewonnen. Das wird schon eine Nummer. Aber wir sollten den Kopf nicht zu lange in den Sand stecken. Deswegen ist vielleicht die Pause ganz gut, um Kräfte zu sammeln, dass wir dann hoch motiviert nach Dortmund fahren.“


HSE Hamm: Presch (1.-11., 41.-59.), Lichtenegger (11.-41., 59.-60.) – Korte, Rezun, Lodenkemper (2), Stefek (1), Skarbalius (7/2), Feldmann (1), Richter (3), Weigel (1), Bicker (1), Black (1), M. Schrage (2), P. Schrage (6).


HSC Haltern/Sythen: Lüger, Robert (bei einem 7m) – T. Herrmann (6), L. Herrmann, Engberding (1), Scherer (4), J. Schrief (4/1), Schellhase, Richter (1), Redemann, Mazur (12/2).


Foto-Strecke zum VL-Topspiel HSE Hamm - HSC Haltern/Sythen



(Bild-Bestellungen in hoher Auflösung sind bei Biene Hagel möglich -> biene@whp-online.de)


(Quelle: webRedaktion whp-online, 06.04.14)



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