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12.03.2013 - H1 (Spezial): HSC kann endgültig für die VL planen



Unbändige Freude der HSC-Spieler nach
dem vorentscheidenden Sieg im Aufstiegs-
Knaller bei Westfalia Herne
 (inkl. Foto-Links) HC Westfalia Herne – HSC Haltern-Sythen 29:30 (12:14) Vor einer imposanten Kulisse setzte sich der HSC Haltern-Sythen am Sonntag-Abend mit 30:29 (14:12) beim Tabellen-Zweiten HC Westfalia Herne durch und darf ob seines Fünf-Punkte-Polsters sechs Spieltage vor Saison-Ende ganz intensiv in die Verbandsliga-Planungen einsteigen. Es ist ja schon ein bisschen ungewöhnlich, dass bereits Anfang März gleich mehrere Handball-Entscheidungen fallen. Nur einen Tag, nachdem der SuS Oberaden in der Staffel 4 seine Tabellenführung beim 23:23 gegen Verfolger Sundwig-Westig verteidigte und den Weg in die Verbandsliga ebnete, ist auch in der Landesliga-Staffel 3 die Entscheidung über Meisterschaft und Aufstieg gefallen. In der Seestadt sagt nun auch niemand mehr, noch nicht durch zu sein. Auch die kleine Humba-Täterä-Feier – obwohl die Halterner da noch einen nicht unerheblichen Rückstand auf Oberaden aufholen müssen – sprach Bände. „Wir sind heute einen großen, großen Schritt nach vorne gegangen“, sagte dann auch Frank Mazur, der Trainer des baldigen Meisters.

Bevor sich Frank Mazur, der einst das Bundesliga-Trikot des DSC Wanne-Eickel getragen hatte und zum Beispiel am Samstag in Oberaden seine ehemaligen Team-Kollegen Diethard von Boenigk und Gisbert Klinger hätte treffen können, nach dem 19. Saisonerfolg sein verdientes Sieger-Bier gönnte, zog er schon mal ein Fazit der Spielzeit 2012/13, sozusagen ein Meister-Fazit. „Ich glaube, dass wir auf die Saison gesehen die beste und ausgeglichenste Mannschaft sind“, sagte er. Und da ist auch jeder Widerspruch sinnlos, ein solcher wäre schlichtweg schwachsinnig. Ein Team, das den Tabellenzweiten zweimal schlägt und gegen den Tabellen-Dritten und selbst ernannten Aufstiegs-Kandidaten TuS Bommern auch drei von vier Punkten holt, steht mehr als zu Recht auf Platz eins in dieser Landesliga-Staffel.

Dass die Halterner, die die kommende Saison ohne Felix Albers planen (vermutlich zur PSV Recklinghausen), auch ein bisschen mehr Klasse haben, bewiesen sie am Sonntag-Abend in der Sporthalle Westring, in der Hallensprecher Patrick Dereser von den vielen Zuschauern hin und weg war und ein sehr treffendes Schlusswort für den Abend fand. „Der Gewinner ist der Handball-Sport“, sagte der 36-Jährige. Aber zurück zum Spiel, in dem der Spitzenreiter vor dem starken Rico Robert über weite Srecken eine herausragende 6:0-Deckung spielte – mit einem Innenblock der Extra-Klasse: Frank Habbe und Alexander Mazur.

Hernes Trainer Jens Körner: „Wir haben die Startphase verschlafen“

Weil die Halterner Abwehr gleich in der sehr rauchigen Startphase – eröffnet worden war das Spiel mit einem Feuerwerk auf der Gegentribüne – sehr viel Druck auf den Westfalia-Rückraum ausübte, erzwang sie Herner Fehler. „Wir haben die Startphase verschlafen und sind den vier Toren immer hinterhergerannt“, sagte HCW-Trainer Jens Körner. Nach fünf Minuten hatten zweimal Julian Schrief (einmal von der Siebenmeter-Marke), der nach einer knappen Viertelstunde mit einer Verletzung am rechten Fuß ausschied, Alexander Mazur und Lars Herrmann getroffen.

Und bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich Hernes spielender Co-Trainer im Angriff schon zwei Patzer geleistet, die die Haltener einmal über die erste und einmal über die zweite Welle zu Toren nutzten. „Den kannst du nie ganz ausschalten“, sagte HSC-Coach Frank Mazur. „Aber wir haben Tim Bauer in den Griff bekommen. Das haben wir geschickt gemacht und uns klug angestellt.“ Nur ein einziges Feldtörchen schaffte der Linkshänder mit der Nummer 14.

Halterns Linksaußen Christian Drüppel kann schon feiern – er hat Urlaub

Doch es war längst nicht so, dass dieser 0:4-Start die Herner komplett aus der Bahn geworfen hatte. Sie kämpften sich zurück ins Spiel und schafften dank der Treffer von Robin Hettrich und Jérôme Barth nach Halterns 5:7 erstmals wieder den Ausgleich – 7:7. Es blieb aber dabei, dass nur zwischenzeitliche Unentschieden für die Gastgeber heraussprangen. Zumal die Herner 5:1-Abwehr nicht so auftrat, wie es sich Jens Körner vorgestellt hatte. „Da hatte ich etwas mehr erwartet“, sagte der Westfalia-Coach, obwohl doch Hannes Greger nicht nur einmal glänzend pariert hatte. „Auf der Torhüter-Position habe ich sogar ein kleines Plus für uns gesehen“, sagte Jens Körner.

Nach dem Wechsel – Frank Habbe kam mit dem Trikot Julian Schriefs, da seines zerrissen war – hielt der HSC Haltern-Sythen zunächst mehr oder weniger konstant seine knappe Führung, um nach dem 23:20 jedoch erstmals auf fünf Treffer davonziehen; unterstützt von Hernes Linkshänder Robert Lukic, der mit seinen Würfen nicht nur einmal am Metall des HSC-Kastens scheiterte. Markus Engberding tankte sich im linken Rückraum durch, und Routinier Christian Drüppel traf von der Linksaußen-Position. Der 35-Jährige hatte sich übrigens auf den ersten Akt der Aufstiegsfeier perfekt vorbereitet: „Ich habe Urlaub!“ 20:25 also. Jens Körner nahm 8:51 Minuten vor dem Ende eine Auszeit und setzte insofern ein Zeichen, als er Jochen Müller für Hannes Greger ins Tor schickte.

Der überragende Alexander Mazur trifft in Unterzahl zum 30:28

Was kaum noch jemand für möglich gehalten hatte, passierte dann wirklich. Der HC Westfalia Herne kam noch einmal zurück, lag nach 55 Minuten nur noch mit 24:27 hinten und war in den letzten dreieinhalb Minuten auch im Rückraum stärker aufgestellt. „Im Nachhinein ärgere ich mich, ich hätte ihn eher bringen sollen“, sagte Hernes Trainer Jens Körner über seine Nummer 10, die wegen einer Knie-Verletzung einen Monat lang nicht trainiert hat. Kaum drin, traf Roman Rittmann auch.

Es folgten weitere Tore von Robin Bartel und Robert Lukic, so dass sich der Rückstand auf einen Treffer reduziert hatte (28:29) und Halterns Trainer Frank Mazur hinter seiner Bank doch noch ein bisschen Abendsport betrieb – von rechts nach links, von links nach rechts und so weiter. „Wir haben es hinten raus noch einmal spannend gemacht“, sagte er. Doch im direkten Gegenzug traf ja sein Sohn – in Unterzahl, weil Frank Habbe auf der Strafbank saß. Zum elften Mal trug sich der überragende Alexander Mazur in die Torschützenliste ein und brachte den Erfolg und wohl auch Verbandsliga-Aufstieg unter Dach und Fach. „Es war ein verdienter Sieg“, sagte der Papa, der sich mit seinem Team in den restlichen sechs Saison-Partien jetzt sogar noch zwei Niederlagen leisten kann. Aber gegen wen sollte dem HSC Haltern-Sythen so etwas in dieser Verfassung passieren?

HC Westfalia Herne: Greger (1.-52.), Müller (52.-60. und bei einem 7m) – Hegemann (n. e.), Cubero-Bielsa, Hettrich (4/2), Bartel (6), Lukic (4), Rittmann (1), F. Scheunemann (6), Bauer (3/2), Lorenz (n. e.), Barth (2), Rödiger, Schwitalski (3/2).

HSC Haltern-Sythen: Robert, Siemes (bei einem 7m) – T. Herrmann (n. e.), L. Herrmann (3), Schulte-Lünzum (n. e.), Engberding (6), Brink, Schrief (2/1), Albers (2/2), Drüppel (4), Habbe (2), Redemann, Mazur (11/2).


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Foto-Bestellungen in hoher Auflösung bei Biene Hagel (mailto:biene@whp-online.de)



(whp-online.de, 10.03.13)

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