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02.02.2014 - H1: Revanche eindrucksvoll geglückt!



Julian Schrief war gegen Westerholt kaum zu stoppen. (Foto: Manfred Rimkus)
VL2 -> HSC Haltern/Sythen - SV Westerholt 34:22 (16:10)

Revanche für die Hinspiel-Niederlage genommen und den ersten Liga-Sieg im Jahr 2014 eingefahren: Der HSC Haltern/Sythen hat sich am Sonntag-Abend mit einer starken Leistung im Vest-Derby gegen den SV Westerholt aus der Mini-Krise geworfen.

Nach den mäßigen Auftritten der vergangenen Wochen und drei Niederlagen in Folge war der Wille, es besser zu machen, von der ersten Minute an spürbar. Mit hohem Tempo und Einsatz warfen sich die Gastgeber eine schnelle 5:1-Führung heraus. Westerholts Philipp Jacob wurde im Duell der Top-Torjäger der Verbandsliga von Alex Mazur, der vor der Abwehr agierte, fast komplett aus dem Spiel genommen.

So fand Westerholt keine Lücke in der stabilen Halterner Abwehr. Und wenn die Gäste doch zum Abschluss kamen, stand ihnen oft Daniel Lüger im Weg. Der Keeper machte vielleicht sein bisher bestes Spiel im HSC-Trikot. „Er hat da ein paar Dinger klasse rausgeholt“, sagte Trainer Frank Mazur – für seine Verhältnisse ein fast schon überschwängliches Lob.

Doch auch Lügers Team-Kollegen lieferten ohne größere Ausnahmen gute Leistungen ab. Der HSC spielte deutlich schneller und variabler nach vorne als zuletzt. Die Folge: Das Angriffs-Spiel lief nicht mehr fast ausschließlich über Alex Mazur, der ausnahmsweise mal nicht der beste Torschütze seines Teams war. In diese Rolle schlüpfte Julian Schrief, der alle Siebenmeter traumhaft sicher verwandelte und insgesamt elf Treffer erzielte. So lag der HSC schon zur Pause mit 16:10 vorne.

Westerholts Bemühungen, die Wende einzuleiten, waren auch in Hälfte zwei eher halbherzig. Als Markus Engberding eine Viertel-Stunde vor dem Ende das 24:15 für den HSC warf, ging es für die Gäste nur noch darum, eine Packung zu verhindern – doch das gelang ihnen nicht.

Aber auch für den HSC endete der Tag nicht ohne neue Sorgen: Co-Trainer Stefan Redemann fiel bei einem Zweikampf auf die lädierte Schulter und kam anschließend nicht mehr zurück aufs Feld. „Eine Vorsichts-Maßnahme“, sagte Mazur. „Wir hoffen, dass es nichts Ernstes ist.“ (Jan Große-Geldermann)

HSC: Lüger, Robert; Schrief (11/4), Redemann (4), L. Hermann (4), T. Hermann, Mazur (7), Engberding (4), Drüppel (1), Schulte-Lünzum, Schellhase, Richter (3).


Foto-Strecke zum Vest-Derby HSC - SVW


(Halterner Zeitung, Online-Ausgabe 02.02.14)



Leichtes Spiel im Derby: Haltern schlägt Westerholt

Manchmal ist es gut, dass ein Handball-Spiel in der Regel nach exakt einer Stunde Spiel-Zeit vorbei ist. „Heute hätten wir noch acht Stunden spielen können, ohne dass was passiert wäre“, kommentierte Jörn Maiß, kurz und knapp die 22:34 (10:16)-Niederlage des SV Westerholt im Kreis-Derby beim HSC Haltern/Sythen.

Vor knapp 500 Zuschauern hatte sein Team mit wenigen Ausnahmen nur die Statisten-Rolle in einem Spielfilm gespielt, dessen Drehbuch schon nach wenigen Minuten zu durchschauen war. Spannung? Nicht vorhanden. Kampf und spielerische Klasse? Nicht beim SVW, bei dem Trainer Lars Heckmann „einfach ohne Worte“ war, wie der konsternierte Trainer nach der Schluss-Sirene kurz und bündig mitteilte. Die Statistik sprach Bände: 22 Tore reichen im modernen Handball selten zu einem Sieg. „Bei 48 Wurf-Versuchen“ wie Heckmann zufügte. Womit vieles, wenn nicht gar alles erklärt war.

Das im Vorfeld vielerseits erwartete Duell der beiden besten Verbandsliga-Torschützen fand dabei vor den gut besuchten Rängen gar nicht erst statt. Halterns Alexander Mazur und Westerholts Philipp Jacob standen sich zunächst im Niemandsland des Spielfeldes gegenüber. Mazur spielte den vorgezogenen Part in der Halterner Deckung und raubte mit seiner Präsenz Jacob schnell den Nerv. „Das stört natürlich enorm, wenn da einer mit so langen Armen vor dir rumfuchtelt“, erläuterte HSC-Trainer Frank Mazur, der diese Deckungs-Variante ausgiebig einstudiert hatte. Der Effekt: Jacob, der auch mit einem Siebenmeter am gut aufgelegten Daniel Lüger im Halterner Tor scheiterte, blieb erstmals in dieser Saison ohne eigenen Tor-Erfolg.

Seine Nebenleute mussten ohne seine Anspiele auskommen. Kein Wunder damit, dass auch nur selten der Ball an den Kreis gelangte. Und aus dem Mittel-Block heraus hatte Westerholt ohnehin körperliche Nachteile. Aber auch Alexander Mazur hielt sich zunächst zurück. So, wie es Trainer und Vater Frank Mazur auch mal gerne sieht. „Heute haben eben auch andere Verantwortung übernommen, das war eine super Team-Leistung von uns“, wie der Trainer befand.

In den ersten 30 Minuten war es Stefan Redemann, der Akzente setzte. Der spielende Co-Trainer musste in der Schluss-Phase von der Bank aus zuschauen, weil eine alte Schulter-Verletzung wieder aufzubrechen drohte. Nach Wieder-Anpfiff war dann Julian Schrief einer der Auffälligsten. Dass am Ende auch Alex Mazur sich sieben Treffer gutschreiben konnte, war ebenfalls abzusehen. Westerholt kam in keinem Stadium der Partie für einen Sieg in Frage. Nach zehn Minuten lag Haltern 7:3 vorne, doch nur bis zur 23. Minute, als Sebastian Schmedt zum zwischenzeitlichen 11:8 traf, blieb es einigermaßen eng (wenn auch nicht wirklich spannend). Ein kleiner Zwischens-Surt des HSC brachte den 16:10-Halbzeitstand.

Auf 19:14 kamen die Gäste noch einmal heran, ehe Lars Klasmann per Tempo-Gegenstoß an Lüger scheiterte. Ob der SVW hier die Wende verpasste, ist zwar müßig zu hinterfragen. Aber ein Treffer in dieser Phase hätte nochmals Kräfte mobilisieren können. So aber ergab sich der SVW in die Niederlage.

Während Westerholt damit einen empfindlichen Dämpfer kassierte, schauen die Halterner bereits nach vorne. Die Rückkehr von Tim Strotmann vom HSC Eintracht Recklinghausen zur neuen Saison ist bereits perfekt. Und glaubt man der gewohntermaßen gut informierten Gerüchte-Küche, steht auch Westerholts Lars Klasmann auf dem Halterner Wunsch-Zettel. Trainer Frank Mazur würde eine Rückkehr Klasmanns nach Haltern jedenfalls begrüßen, wie er am Spiel-Ende durchblicken ließ. (Olaf Krimpmann)

(Recklinghäuser Zeitung, Online-Ausgabe 02.02.14)



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