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19.04.2015 - H1: Starker HSC bezwingt den Spitzenreiter



Turm in der Schlacht: Stefan Redemann (M.) machte an der Seite von Alex Mazur im Mittel-Block ein starkes Spiel. (Foto: Blanka Thieme-Dietel)
VL2 -> HSC Haltern/Sythen - TuS Ferndorf 2  27:20 (12:7)

Es gibt Tage, an denen läuft es einfach: HSC-Keeper Rico Robert hätte sich wohl auch mit verbundenen Augen und dem Rücken zum Spielfeld ins Tor stellen können, gehalten hätte er die meisten Würfe trotzdem. In normaler Torwart-Haltung trieb er Spitzenreiter TuS Ferndorf 2 erst recht in den Wahnsinn.

Rico Robert, der Spät-Einsteiger im Handball-Tor, macht keine große Show, zappelt nicht wild herum, um die Schützen zu irritieren. Er steht einfach da, 1,90 Meter groß, breite Schultern und mit stoischer Ruhe. Und dann, ganz plötzlich, zuckt der Arm heraus und zieht den Ball magisch an. So sah man es schon oft, aber selten war es so imposant wie am Samstag-Abend.

60 Prozent gehaltene Würde sind eine Top-quote im Handball, aber Zahlen alleine sagen nicht alles. Robert parierte unter anderen zwei Siebenmeter des Top-Torschützen der Verbandsliga Kai Ronge und entschärfte mehrere 1:1-Situationen. „Er war unser Match-Winner“, sagte selbst sein sonst mit Einzel-Lob sehr sparsamer Coach Frank Mazur.

Nach ausgeglichener Anfangs-Phase begann die Robert-Show. Ferndorf führte mit 3:2, als sich die Halterner Abwehr um den starken Mittel-Nlock mit Stefan Redemann und Alex Mazur stabilisierte und das Spiel nach vorne Fahrt aufnahm. 12:7 stand es zur Pause – und auf der Ferndorfer Bank machte sich Frust breit.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde es hektisch. Ferndorfs Fabio Schöttler sah für ein hartes Foul die Rote Karte, was seinen Trainer Michael Lerscht so auf die Palme brachte, dass auch er gelb bekam. Doch der HSC ließ sich anstecken, fing sich unnötige Zeit-Strafen ein und wurde in teilweise doppelter Unterzahl zu einem leichten Opfer des Ferndorfer Tempo-Spiels. Die Führung schmolz auf 14:13 (40.). Es war der Moment, in dem solche Spiele kippen können. Aber nicht an diesem Tag, nicht mit dem HSC und erst recht nicht mit Rico Robert. Mit einem 4:0-Lauf zum 18:13 und später einer 6:0-Serie zum 24:15 zog der HSC dem Primus den Zahn.

Während Fenrdorf nach dem Patzer des OSC Dortmund am Freitag eine Vorentscheidung im Titel-Rennen verpasste, ließen sich die Halterner von ihren Fan feiern. Als Mannschaft. Denn neben Robert hatte der Sieg noch viele andere Väter. Darunter auch den unermüdlichen Harald Scherer, der auf der ungewohnten Position auf Rechtsaußen ein starkes Spiel machte und als Rechtshänder fünf Tore erzielte. (Jan Große-Geldermann)

HSC: Robert, Lüger (n.e.); Scherer (5), Engberding (2), J. Schrief (6/3), Schellhase, P. Schrief (2), Richter, Redemann (1), Strotmann (5), Mazur (5).


(Halterner Zeitung, Online-Ausgabe 19.04.2015)

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