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16.08.2012 - H1 (Porträt): Frank Habbe - Der andere Druck



Ein Vorbild, nicht nur für die Jugend: Frank Habbe setzt sich für alle(s) ein (WAZ-Foto)
Doch, es hat schon noch die ein oder andere Anfrage gegeben, sagt Frank Habbe. Auch aus höheren Klassen als der Landesliga. Schließlich ist er jahrelang die Wurfkreise auf Feldern von der dritten bis hinauf in die erste Liga abgelaufen. Aber entschieden hat sich der 34-Jährige dann doch für den „Verein vor der Haustür“, wie er es sagt – den HSC Haltern/Sythen, den Landesligisten.

Dass die Tür seines Hauses ausgerechnet diesem Verein nahe gekommen ist, hat berufliche Gründe. Habbe kommt aus Ostwestfalen. Im September vor zwei Jahren aber ist er versetzt worden, wechselte von der Bielefelder Polizei zur Recklinghäuser. Was der beruflichen Veränderung sportlich folgte, war auf Dauer nicht mehr machbar. Der Kreisläufer hatte gerade einen zwei Jahres-Vertrag bei den HF Springe unterschrieben und bekam nun einen Job in gut 250 Km Entfernung.

Der Kompromiss: Habbe fuhr nur zu den Spielen nach Springe, hielt sich unter der Woche in Haltern fit. „Hier gibt’s ja genug Wald rundherum“, so Habbe. Er wurde zwar mit Springe Zweiter der dritten Liga. Aber auf Dauer war klar: So macht das keinen Sinn. Da sich vertraglich mit Springe nicht alles sofort regeln ließ, musste Frank Habbe erst mal Pause machen. Um dann, erstmals im Dezember 2011, den kurzen Weg zum HSC Haltern/Sythen zu nehmen. Einen Monat später machte er als Gastspieler beim Halterner Turnier um den GME-Cup in der Sporthalle des Schulzentrums mit, sagte im Februar beim HSC zu und ist jetzt mehr als nur ein Gast. Spieler und Co-Trainer von Frank Mazur, auch er ein früherer Bundesliga-Spieler bei den Halternern.

Habbe entschied sich für Haltern, weil’s für ihn menschlich mit dieser Mannschaft passe.

Die Liga ist eine andere, der Ehrgeiz bleibt. Frank Habbe über den Vergleich Bundesliga - Landesliga: „Der Druck ist ja immer noch da. Er ist nur ein anderer. In der Bundesliga können Existenzen vom Erfolg abhängen. In der Landesliga geht es darum, Erfolg als Mannschaft zu haben.“

In Haltern will Frank Habbe seine Erfahrung an die jungen Spieler im Kader weitergeben. Ein Vorteil des Teams insgesamt: „Die Mannschaft ist eingespielt.“ Stärken speziell benennt der spielende Co-Trainer nicht. Sondern: „Ich denke, dass wir nirgendwo einen Schwachpunkt haben, überall gut aufgestellt sind. Die große Geschlossenheit ist unser Plus. Wobei sich natürlich keiner unserer Leistungsträger irgendwie verbrezeln darf.“

Soviel zu seiner eigenen Mannschaft, die Landesliga insgesamt ist für Habbe für den Moment noch nicht so ohne Weiteres einzuschätzen. Ab 15. September wird er sie selbst als Spieler erleben, allerdings nicht vor der eigenen Haustür. Der HSC Haltern/Sythen bestreitet sein erstes Saisonspiel 2012/2013 auswärts beim TuS Bommern.

Mit Frank Mazur trainiert Habbe nun zusammen das Halterner Team, als Spieler allerdings hatten die beiden keine sportlichen Berührungspunkte: „Wir haben darüber schon mal nachgedacht. Aber mit- oder gegeneinander haben wir noch nie gespielt“, so Habbe.

Dafür erleben die beiden früheren Bundesliga-Spieler ab dieser Saison gemeinsam das, was Frank Habbe den anderen Druck nennt. (Stephan Falk)


(WAZ Vest-Sport, Online-Ausgabe 10.08.12)

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