Ladies first...

Aktualisiert: Mai 4

...ist in unserem "Corona-bedingten" History-Blog leider nicht ganz eingehalten worden.


Aber jetzt ein (wenn auch sehr lückenhafter) Blick auf gut 40 Jahre wechselvollen Damenhandball in der Seestadt.


Auch die Damen hatten zu Zeiten der HSG eine erfolgreiche Zeit und waren wie heute in der Verbandsliga sportlich unterwegs. Und das viele Jahre. Wie so häufig lag der Erfolg auch hier in der guten Jugendarbeit begründet. Noch heute erinnert man sich gerne an die Zeit mit den z.B. erfolgreichen Trainern "Kiepenkerl" Paul Schrör und Jochen Thiele. Einige Spielerinnen aus der erfolgreichen wB in 1978 bildeten später das Korsett der Damen 1 in der Verbandsliga.


Mit Gründung des HSC geriet der "weibliche" Handball in der Seestadt im weiteren Verlauf der 90-iger Jahre zunehmend in schwierigeres Fahrwasser. Die Gründe dafür sind vielschichtig und hinterließen insbesondere in der Jugend ihre Spuren. So war es nicht verwunderlich, dass sich die Damen1 zum Jahrtausend-Wechsel in der Kreisliga wiederfanden. Und vermutlich gab es auch mal eine ganz kurze Phase in der der HSC gar keine Damenmannschaft gemeldet hatte.


Unter der Ägide unseres Ehrenvorsitzenden und damaligen 1. Vorsitzenden Rainer Zurlinden wurde mit Beginn des neuen Jahrtausends eine wieder bessere Zeit für den weiblichen Handball in der Seestadt angestoßen.


Dieser "quasi" Neuanfang lief dabei in den ersten gut 10 Jahren nicht ganz ohne Probleme. Die Damen 1 hatten sportlich auch immer mal wieder kleinere "Nackenschläge" zu verkraften und fand sich nach dem Aufstieg bis in die Landesliga dann zum Ende des ersten Jahrzehnts erneut in der Kreisliga wieder.


Mit Beginn des 2. Jahrzehnts tat sich im Vorstand des HSC einiges und es traten einige zusätzliche Fachleute an, die die Vorstandsarbeit auf breitere Schultern verteilten und es trugen nun auch mehr Mitstreiter für den weiblichen Bereich Verantwortung. Das zahlte sich in den nächsten Jahren aus.



Auch der Spaß kam deutlich erkennbar nicht zu kurz.


Mit Rückkehrer Martin Becker zunächst als Trainer im Jugendbereich und in der Folge in der Damen1 konnte dann in der BezL ein wichtiger Grundstein für die Erfolge der letzten Jahre (2 Aufstiege (17 und 19), Klassenerhalt VL (2020)) gelegt werden.

Und so ganz nebenbei hat sich in den letzten Jahren eine wieder größere Nähe zwischen den Herren- und Damenteams nicht nur in der 3. Halbzeit ergeben (-; .

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