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News - Herren


27.01.2013 - H1 (Spezial): Schulle stößt Halterns VL-Tor weit auf (inkl. Foto-Links)


HSC Haltern-Sythen – TuS Bommern 30:30 (16:16)

Rico Robert hat gerade den Wurf von Balazs Imre pariert, aber dennoch bleibt der TuS Bommern im Besitz des Balles. Rechtzeitig hat die Grüne Karte auf dem Kampfrichter-Tisch gelegen. Noch 35 Sekunden.....

„Wir haben besprochen, dass wir den Ball schnell machen und auf einen Freiwurf gehen“, erzählt Trainer Dirk Hille später. Was Frank Mazur, der Coach des HSC Haltern-Sythen, seinem Team mit den auf den Weg gegeben hat, ist zu sehen: Lukas Schulte-Lünzum wartet weit vor der Abwehr auf den Gegenstoß-Pass. Und er bekommt den Ball dann tatsächlich, nachdem Bommerns Tibor Sipos seinem Kreisläufer Andreas Buchholz die Pille unkontrollierbar auf die Füße gespielt hat. Eiskalt verwandelt die 19-jährige Nummer 6 des ungeschlagenen Tabellenführers aus der Seestadt dann zum 30:30 (16:16)-Endstand und stößt das Tor zur Verbandsliga damit weit auf.

Zwar gab der HSC Haltern-Sythen am Freitagabend den ersten Punkt überhaupt in dieser Saison der Landesliga-Staffel 3 ab, hat aber weiterhin drei Zähler Vorsprung auf den HC Westfalia Herne sowie nun fünf auf den TuS Bommern – inklusive des Vorteils im direkten Vergleich wegen des 27:24-Sieges aus dem Hinspiel. Damit sind die Halterner doch durch. „Nein!“, sagt Trainer Frank Mazur. Und warum nicht? „Weil einfach noch viel zu viel passieren kann. Es sind noch elf Spiele, in denen man auch stolpern kann“, erklärte der ehemalige Bundesliga-Akteur des DSC Wanne-Eickel. „Wir müssen noch nach Herne und Schalke.“

Wie Frank Mazur hatte auch Dirk Hille vor der tollen Kulisse in der Sporthalle des Schulzentrums Haltern einen Punkt geholt, dennoch war er der Verlierer. Zumindest fühlte er sich so. Er ärgerte sich über die Zeitstrafe, die sich Tibor Sipos in der 55. Minute wegen eines Fußspiels eingehandelt hatte. Und er ärgerte sich vor allem aber über den dämlichen Pass des Ungarn mit der Beule im Trikot in der Schlussphase. Nichts von dem, was die Bommeraner in ihrer Auszeit besprochen hatten, setzten sie um. „Wenn wir verworfen hätten, hätten wir wenigstens verteidigen können. Aber nicht so“, sagte TuS-Trainer Dirk Hille. „Ich hatte vorher gesagt: Die Abwehr entscheidet das Spiel. Im Grunde hat es aber der Angriff entschieden. Sonst kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat toll gekämpft.“

Thomas Hitzemann, Marlo Felber und Andreas Buchholz bringen Bommern mit 19:18 in Führung

Es war zunächst ein Spiel mit einer irren Quote: zwölf Angriffe, zwölf Tore – 6:6. Erst in der achten Minute schaffte eine Abwehr einen Ballbesitz, als nämlich HSC-Keeper Rico Robert den Ball nach dem Wurf von TuS-Linksaußen Felix Groß parierte. Es war spannend. Und nach genau einer Viertelstunde hatte sich der Spitzenreiter in Überzahl – Andreas Buchholz brummte eine Zwei-Minuten-Strafe ab – dank der Treffer von Alexander Mazur und Christian Drüppel erstmals eine Zwei-Tore-Führung herausgeworfen. Ein zweites Mal gelang dies beim 16:14, nachdem Christian Drüppel und Felix Albers von der Siebenmeter-Marke getroffen hatten. Inzwischen hatten die Bommeraner auch ihre 6:0-Deckung aufgelöst. Gregor Grajcar deckte – wie dann auch in der gesamten zweiten Halbzeit – Alexander Mazur offensiv oder sogar eng.

Nach dem 6:5 aus der siebten Minute schaffte der TuS Bommern in der 35. Minute, nachdem ihm drei Tore in Serie gelungen waren, wieder mal eine Führung. Thomas Hitzemann, Marlo Felber gegen seinen A-Jugend-Bundesliga-Kollegen Rico Robert aus der gemeinsamen vergangenen Saison beim HSC Eintracht Recklinghausen und der Klasse-Kreisläufer Andreas Buchholz machten aus dem 16:18 ein 19:18. In der Folge aber zog der HSC Haltern-Sythen nicht nur gleich, sondern behauptete regelmäßig ein kleines Polster. Das war allerdings beim 27:27 aufgebraucht und drohte nach dem 28:28 sogar, komplett flöten zu gehen.

Frank Mazur über seinen 18-jährigen Torwart Rico Robert: „Es war nicht sein bester Tag“

Im Einzelnen: Erst pariert André Bauer gegen HSC-Kapitän Stefan Redemann, und im Gegenzug gelingt Tibor Sipos das 29:28 für Bommern. Dann bedient Halterns Julian Schrief den zweiten TuS-Ungarn, Balazs Imre, und dessen Gegenstoß-Pass vollendet Gregor Grajcar zum 30:28. Dann verkürzt Alexander Mazur mit seinem achten Treffer auf 29:30. Sie erinnern sich? Fehlpass Tibor Sipos, und Lukas Schulte-Lünzum gelingt das 30:30. Der Treffer in die Verbandsliga? „Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass die Halterner noch groß was liegen lassen“, sagt TuS-Coach Dirk Hille. „Sie haben bisher zu souverän gespielt, und es ist ja auch eine Liga, in der hinter Schalke alle recht einfach auszurechnen sind.“

Was in dieser Partie auch auffällig war: Es gab keine herausragende Torhüter-Leistung, mit der sich die eine oder die andere Mannschaft vielleicht den kleinen und damit wohl entscheidenden Vorteil hätte herausspielen können. „Sie hatten Stärken und Schwächen“, urteilte Dirk Hille über die Schlussleute, während Frank Mazur sogar zwischenzeitlich über einen Torwart-Wechsel nachgedacht hatte. „Aber dann hat er wieder einen gehalten“, sagte der HSC-Trainer. Rico Robert eben, der 18-jährige A-Jugendliche. „Es war nicht sein bester Tag“, urteilte sein Coach. „Er kann es besser, und er wird es auch wieder besser machen.“

HSC Haltern-Sythen: Robert, Giera (n. e.) – T. Herrmann (4), L. Herrmann, Schulte-Lünzum (4), Engberding (2), J. Schrief, Albers (3/3), Schellhase (n. e.), Drüppel (3), Habbe (4), Redemann (2), A. Mazur (8).

TuS Bommern: Thomas (1.-15.), Bauer (15.-60.) – R. Mazur (n. e.), Buchholz (6), Imre (5), Lieber, Grajcar (5), Groß, Born (n. e.), Meister (n. e.), Felber (4), Sonnenschein, Hitzemann (2/1), Sipos (8/2).


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Ein Spiel zum Entspannen: Es geht zum Tabellenletzten ASC 09 Dortmund

Klar: Auf dem Weg in die Verbandsliga hätte der HSC Haltern-Sythen gerne den 15. Sieg im 15. Spiel eingefahren. Aber Frank Mazur war doch auch so zufrieden? „Ja“, sagte er. „Es ist alles in Ordnung, und das Ergebnis ist auch gerecht. Wir haben ein gutes Spitzenspiel mit guten Leistungen beider Mannschaften gesehen.“ Obwohl TuS-Coach Dirk Hille nachts noch häufiger aufschrecken wird, wenn er an Tibor Sipos’ Fehlpass denkt, der Haltern noch den Ausgleich bescherte und seinem Team die wohl letzte Chance auf die direkte Verbandsliga-Rückkehr geraubt hat. „Wir haben alles gegeben, und man hat gesehen, dass wir zu Recht da oben stehen“, sagte Frank Mazur und behielt auch nicht für sich, dass ihm das Schiedsrichter-Gespann Peter Nocke/Lars Wollny überhaupt nicht gefallen hatte. „Das waren zu viele Zeitstrafen gegen uns“, sagte der 48-Jährige.

Frank Mazur hat es schon gesagt: Es sind noch elf Spiele. „Wir haben einen kleinen Schritt gemacht, obwohl wir gerne einen etwas größeren gemacht hätten.“ Dennoch muss sich dieses 30:30 für den HSC Haltern-Sythen wie ein Sieg anfühlen. „Wichtig ist“, sagte auch der Coach, „dass wir nach wie vor von keinem abhängig sind.“ Und in der nächsten Woche können sich die Halterner – bei allem Respekt – sogar ein bisschen ausruhen. Zumindest aber können sie aktiv entspannen. Am 3. Februar (Sonntag, 14 Uhr) gastieren sie beim Tabellenletzten ASC 09 Dortmund, den sie im Hinspiel mit 39:31 besiegt haben. Indes erwartet der TuS Bommern am nächsten Samstagabend (2. Februar, 19.30 Uhr) die Reserve des Oberligisten Ahlener SG.


(Quelle: www.whp-online.de, 25.01.13)


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